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Die D.O.N.A.L.D. hat inzwischen ein neues Schwarzes Brett, welches auf der Homepage verlinkt ist.
um die Lage zusammenzufassen:
1. Spezielle Produktionen für den deutschsprachigen Markt gab und gibt es nur äußerst selten. Aktuelle Beispiele sind die kurzen Einleitungsgeschichten in den Disney-Mundart-Alben, die aber übrigens auch nicht von deutschen Zeichnern stammen.
2. Der Ehapa-Verlag, der die deutschen Disney-Comics herausgibt, hat mitnichten einen amerikanischen Mutterkonzern, sondern ist Teil der Egmont Group mit Sitz in Kopenhagen. Das heutzutage in der Micky Maus veröffentlichte Comicmaterial stammt wohl zu gut 80 % aus der Egmont-Produktion. Die Egmont-Storys werden in aller Regel in englischer Sprache verfaßt.
3. Staaten mit eigener Disney-Produktion sind unter anderem Italien (hierher stammt ein Großteil der Geschichten in den Lustigen Taschenbüchern), die Niederlande (auch des öfteren in der MM zu sehen), Frankreich (z. B. MM-Rätselcomics) und Brasilien. Zur Vertiefung des Themas sei dir diese I.N.D.U.C.K.S.-Seite empfohlen.
4. In den USA selbst werden seit Jahren kaum noch Disney-Comics produziert. Dies ändert sich möglicherweise, sobald der neue Lizenznehmer Gemstone Publishing in die Puschen kommt (siehe dazu Cords Beitrag weiter unten).
Nichtsdestotrotz ist ein deutscher Weg zum Donaldismus kein Ding der Unmöglichkeit. Ein Fuchstext ist nämlich weitaus mehr als eine simple Sprechblasenübersetzung.
Vorgänger:
Donaldistischer Internationalismus oder deutscher Weg zum Donaldismus?
von Markus
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